Möbelbau die 5te (Zwischenwand Heckgarage)

Um die Heckgarage vom Innenraum zu trennen wird eine Wand benötigt.

Diese Wand ist nicht so trivial wie sieh aussieht. Sie trennt zum einen den Innenraum von der Heckgarage und sie übernimmt auch die Auflagerkräfte von der Spüle (in Zukunft), Kocher (in Zukunft) und die des Bettes (auch in Zukunft) auf, zudem stützt sie das Endstück auf der Seite mit dem Kühlschrank (siehe 3D-Plan).

Um nicht den Vorteil zu verlieren, schnell mal nach hinten greifen zu können und eine Flasche Wasser aus der Heckgarage zu ziehen (oder was auch immer), wird hier eine Klappe eingebaut.

Angezeichnet habe ich sie schon wie auf dem Foto zu sehen.

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Unten und Oben angezeichnet, jetzt nur noch ausschneiden.

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Auch für die Zwischenwand muss ein Ausschnitt für den Radkasten gemacht werden.

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Die Wand biegt sich durch und bietet dem Bett was oben drauf soll keine Fläche zum aufliegen.

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Damit die Zwischenwand auch die Auflagerkraft des Bettes aufnehemen kann – muss hier eine größere Fläche geschaffen werden. Zudem wird die sonst so labberige 9 mm Multiplexwand sehr stabil, durch das anleimen einer Leiste. Also fräse ich schnell mit dem Lamellofräser ein paar Nuten ein und verleimen dann alles. Wie unten auf dem Foto zu sehen.

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Natürlich habe ich per Lamellofräser auch Nuten auf dem Boden und in die Wand (Kühlschrankseite) gemacht. Somit stützt sich alles untereinander ab.

Ganz unten im Bild kan man den Frischluftkanal für die Truma sehen.

Ende.

 

 

 

 

Möbelbau die 4te (Kleiderschrank)

Links neben den Kühlschrank soll noch ein Kleiderschrank entstehen laut meinem 3D-Plan.

Folgende Arbeiten sind schon gelaufen:

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Vorbereiten der Kühlschrankseitenwand mit dem Lamellofräser. Mit Absicht sind die Möbel so stabil gebaut. Damit bei einem Unfall oder einer Bremsung sich nichts selbstständig macht.

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Zur Probe schon einmal die Kleiderschrankseitenwand hin gestellt. Hier zu sehen links im Bild.

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Alles vorbereiten, Nuten mit Lamellofräser fräsen, Böden zuschneiden und oben die Blende zuschneiden. Natürlich alles fräsen, verleimen zusammenstecken, dann mit Klemmen fixieren.

 

Das Ergebnis sieht dann so aus. Fehlen nur noch die Türen.

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Ende.

 

 

 

Möbel bauen die 3te (Kühlschrank)

Weiter geht es mit dem Möbel bauen.

Als erstes habe ich den Kühlschrank einmal platziert um zu schauen wie der Schrank später aussehen soll. Der Schrank wächst jetzt also von dem Unterbau (siehe Möbelbau die 2te) nach oben.

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Da es im Transporter/Bulli keine geraden Wände gibt – muss jede Seitenwand angepasst werden. Multiplexplatten sind teuer – von daher habe ich die Kontor mit einer 3 mm MDF Verpackungsplatte (heißt die ist eigentlich Müll) nachgebildet.

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Da die Wände so krumm sind das man nirgends ein Stift ansetzten kann habe ich mir einen „Wandabpauscher“ gebastelt. Damit ging es super.

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Die Verpackungsplatte passt schon mal ganz gut dahin.

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Nun war es an der zeit mit der echten Platte zu arbeiten. Birke Multiplex 9 mm. Alles in Leichtbauweise um Gewicht zu sparen.

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Wie man sieht musste ich das mit drei Seitenwänden machen. Der Vorgang war immer der selbe:

  • Verpackungsplatte grob anpassen.
  • Übertrag von Verpackungsplatte auf Multiplexplatte.
  • Die „richtige“ Multiplexplatte länger lassen und so lange am Bandschleifer der Kontur anpassen bis es passt.
  • Nächste Seitenwand.

Doch für das Ergebnis hinterher lohnt es sich so genau zu arbeiten.

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Jetzt alle Platten vor dem zusammenbauen schleifen, da man sonst nicht mehr gut dran kommt. Das spart Zeit und nerven.

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Mit dem Lamellofräser alles vorbereiten. Denn wenn verleimt wird hat man keine Zeit zum suchen oder ähnliches.

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Verleimen und mit Zwingen und Klemmen zusammendrücken bis kein Spalt zwischen den Platten mehr zu sehen ist.

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Das Gebilde ist an sich doch recht labberig. Also schön vorsichtig zum Bulli tragen.

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Den unteren Schrank vorbereiten mit dem Lamellofräser. Leimen und den Schrank passend einschieben. Das war ein Akt. Denn der Leim hemmt das schieben.

Aus Sicherheitsgründen ist der Schrank auch mit der Rückwand verbunden worden. So kann, wenn Flaschen im Kühlschrank sind, nichts mehr weggedrückt werden.

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Zum Glück der Schrank steht jetzt dort wo er hin soll. Einen Tag braucht der Leim zum trocknen.

Durch die Endlosschleifen des anpassen´s, liegen die Seitenwände an der Bulliwand bündig an. Somit ist die Bulliwand auch die Rückwand der Schränke.

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Schon mal den Kühlschrank reinschieben und schauen wie es wirkt.

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Der Plan – wie ich das mache existiert nicht nur in meinem Kopf sondern auch auf dem Rechner (siehe 3D PLan).

Ende.

 

 

 

Die ersten Möbel im Bulli bauen

Die Möbel werden aus 9 mm Multiplex Birke. Das helle Holz dient als Kontrast zum dunkelem grau in dem ganzen Wagen. Die Fronten können noch mit buntem Schichtstoff belegt werden.

Der Ausbau im Bulli folgt dieser CAD-3D Skizze die ich selbst entworfen und designt habe (siehe 3D-CAD).

Hier entsteht die Sitzgelgenheit hinter dem Faherersitz.

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Die Wände werden auf dem Boden mit Lamellos befestigt. Da der Boden aus Kunststoff ist, kann hier nur Konstruktionskleber verwendet werden. Ansonsten geht es natürlich mit Holzleim.

In dem Boden stecken die Lamellos.

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Um das Kabelgewirr einzudämmen kommt auch noch eine Trennung zu dem Stauraum hinein.

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Das Kabelgewirr (siehe Installation vom Schaudtblock, 230 V Verkabelung, Das D+ Kabel)

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Von weitem sieht das dann so aus. Oben kommt noch eine Platte drauf damit man gut sitzen kann.

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Ich werde das nun immer Stückweise berichten – da es einges an Stunden kosten wird die Möbel fertig zu stellen. Viel Spaß beim lesen.

Ende des Beitrages – aber nicht ende der arbeit.

 

Probestück für den Wohnmobil/Bulli bauen

Bevor ich richtig loslegen kann, mit dem Möbelbau muss erstmal ein Probestück gebaut werden, damit man weiß wie die Schaniere/Bänder funktionieren. Damit hat man dann schon einmal eine grobe Richtung. Der Plan wie alles aussehen soll ich hier beschrieben (siehe 3D Wohnmobil/Bulliplanung).

Da ich auf extremen Leichtbau achten muss, da ich denke das ich Gewichtsprobleme im Bulli bekomme ist das Material aus 9 mm Birke Multiplex. Multiplex ist genauso schwer wie Tischlerplatte und verzieht sich nicht durch die Art der verleimung im Multiplex.

Und so sieht das gute Stück dann aus:

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Die Bänder sind wie Topfbänder nur haben sie keinen Topf sondern zwei Schrauben zum befestigen. Unten kann man die Bänder sehen. Die Schrauben in den 9 mm Türen werden mit Rampamuffen gehalten.

Die Seiten werden mit einer (in Holzfarben nicht wie hier) 5 mm Multiplexplatte aufgedickt, somit funktioniert das Schanier sehr gut und die Schrauben halten im Holz ohne das sie auf der anderen Seite durch kommen.

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Das Farbkonzept sieht dann so aus, das der Boden aus Vinylparkett (siehe Vinylparkett im Wohnwagen/Bulli verlegen) ist und die Wände mit Vliesteppich beklebt wurden (siehe Vliesteppich an der Fahrerseite).

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Das Konzept sieht weiterhin vor das eine Farbe an den Fronten das ganze ein bisschen auffrischen soll, entweder grün oder blau.

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Ende.