Warmluftrohre verlegen im Bulli

Das Verlegen der Warmluftrohre war dringend nötig denn es wurde im Urlaub verdammt kalt.

Ich habe also die Rohre im Urlaub verlegt und später richtig mit Lochband fixiert.

Für die Rohre habe Lochband aus dem Baumarkt gekauft, auf eine bestimmte Länge zugeschnitten und am Ende so umgebogen das noch ein Loch frei ist.

Das Lochband lässt sich mit einer Kombizange zuschneiden. Abknicken geht auch mit der Kombizange.

20160521_122101

Hier wird beschrieben wie der Verlauf der Warmluftrohre ist.

Im unteren Bild kann man oben den Abgaskamin sehen. Unten geht das Warmluftrohr von der Heizung (Truma CP 4) mit einem Siphon direkt in den Wohnraum.

20160521_180946

Hier ist das Holz geölt worden und unten sind die Trittschutzleisten angebracht worden. Das schwarze Runde ist der erste Warmluftaustritt.

20160713_182716

Hier sieht man die zwei Warmluftrohre die auch direkt aus dem Kasten der Truma kommen. Dies ist der Platz zwischen Gaskasten und Heizungskasten. In meinen 3D – Plan kann man sich eine Übersicht verschaffen.

20160521_180853

Oben im Bild kann man die Lochbänder sehen wie sie verschraubt worden sind. Das Lochband habe ich um das Warmluftrohr gewickelt. Das abgeknickte Ende der Lochbänder mit dem herum gewickelten Lochband wurde einfach mit einer Schraube fixiert.

Dann gehen die Warmluftrohre an der Seitenwand nach oben unter das Bett.

20160521_180908

Warmluftrohre an der Seitenwand fixiert mit Lochbändern.

20160521_180913

Hier sieht man die Warmluftrohre, wie sie die Seitenwände hoch gehen und unter dem Bett her gehen.

20160521_122136

Unter dem Bett teilen sich die beiden Warmluftrohre auf.

20160521_181147

Unten im Bild sieht man wie das rechte Warmluftrohr in der langen Heckgarage verschwindet. Das Rohr geht nach vorne Richtung Fahrer.

20160521_180925

Hier das Warmluftrohr in der langen Heckgarage.

20160521_181046

 

20160720_185731

Weiter geht es unter dem Bett.

Das linke Warmluftrohr geht in den „Kleiderschrank“ auf das Bett. Sehr nützlich wenn es richtig kalt draußen ist.

20160521_180953

Das Rohr geht an dem Kamin vorbei.

20160718_204941[1]

Und dann oben wieder auf das Bett.

20160718_204920[1]

Rechts im Bild sieht man das Fenster und direkt im Vordergrund sieht man den Auslauf von Truma für die warme Luft. Die Höhe ist direkt auf der Höhe des Bettes.

20160718_205014[1]

Fehlt noch ein Anschluss, denn es können zwar Einbauanleitung auch nur drei Auslässe verlegt werden aber es werden vier empfohlen.

Also der letzte Auslass startet direkt an der Truma (wie alle anderen auch), geht dann einmal um die Truma herum und verschwindet dann im Raum für die Wasserversorgung.

20160721_184004[1]

20160721_183958[1]

Hier ist der Raum für die Wasserversorgung. Es geht weiter nach oben zum Raum für die Absperreinrichtungen.

20160721_184022[1]

Und noch weiter nach oben.

20160721_184031[1]

Bis hin zum Rohr für die Frischwasserversorgung.

20160721_184037[1]

Nun nach Links unter der Küche her.

20160721_184043[1]

Über dem PortaPotti her. Nach drinnen vor die Schiebetür.

20160721_184934[1]

Ich habe lange nachgedacht ob ein Warmluftaustritt vor der Schiebetür sinnvoll ist mich aber dazu entschieden – weil man dann im Winter die Tür wieder so schnell wie möglich schließt.

Der Warmluftauslass ist auch schnell montiert.

20160721_191859[1]

Ende.

 

 

 

 

 

 

Möbelbau die 7te (Küchenzeile)

Als letztes (vom Möbelbau) habe ich die Küchenzeile gebaut.

Hier ging es aus Zeitgründen ein wenig drunter und drüber da ich fertig werden musste.

Ich folge meinem 3D-Plan, bei dem Aufbau.

Als erstes habe ich die aufrechten Seiten angepasst, sprich zugeschnitten – da hier die Seitenwände nicht gerade sind. Dann wurdn die Seitenwände mit Lammelos im Boden des Bullis verleimt.

Wie immer in 9 mm starke Multiplex Birke. Die stabilität kommt daher, dass die Teile miteinander verleimt sind.

Im gleichen zug wurden die horizontalen Böden eingeleimt. Damit alles dicht ist und es sich keine Lücken zwischen den einzelnen Platten bilden kann ich Zurrgurte empfehlen.

20160510_230828

Der Wassertank wurde so eingebaut, das es wieder entnommen werden kann. Unten auf dem Boden sieht man am Wassertank die Entnahmestelle der Pumpe. Die Multiplexplatte Birke wurde dort ausgespart – somit kann man den Tank raus ziehen und säubern. Dies ist wichtig, da man dies ab und zu machen sollte.

20160510_230834

Jetzt fehlt noch das Stück zum verstauen des PortaPottis. Auch hier ging es nach dem selben Schema. Seite anpassen, Nutfräsen, in den Boden Nut fräsen, Lamellos einstecken und dann verleimen.

20160604_115900

Auf dem Foto oben kann man schon die Rückwand sehen. Diese ist erst später rein gekommen und kann zur Not ausgebaut werden, die Rückwand ist nur verschraubt und nicht verleimt.

Jetzt kommt noch die Arbeitsplatte drauf wo später die Spüle und der Kocher eingebaut werden sollen.

20160619_193636

20160619_193619

Ende.

Trittleisten anbringen

Damit das Holz nicht so schnell verschleißt und es keine unschönen Beulen, Macken oder Verfärbungen gibt, habe ich mich entschlossen Trittleisten im Innenbereich des Wohnmobils anzubringen.

Das Material ist:

  • Schichtstoff Edelstahl gebürstet
  • z.B. von der Firma Egger
  • Muster FA102 Edelstahl-Optik gebürstet, Schichtstoff, A4 (297 x 210 mm), 0,8 mm
    Gewicht: 0,069 kg
  • Der Quadratmeterpreis lag so um die 70 €/qm glaube ich also sehr sehr teuer aber gut 😀

Die Vorgehensweise ist altbekannt aber ich werde sie nochmal beschreiben.

  • Schichtstoff in 10 cm Breite streifen schneiden
  • an den Schrank dran halten und ablängen
  • Tesakreppband leicht unterhalb der 10 cm ankleben
  • Pattex auf den Schrank auftragen (unterhalb des Klebestreifens)
  • Pattex auf den Schichtstoff (Rückseite)
  • warten
  • mit einem Holzklotz und Hammer die Trittleiste anklopfen

20160504_184951

20160504_191444

Das jetzt wiederholen bis alle Leisten dran sind.

20160504_191456

20160713_182716

Ende.

Möbelbau die 6te (Bett)

Nachdem alle vorarbeiten gelaufen sind, kann ich endlich mit dem Bau des Bettes starten.

Vorarbeiten sind unter anderem:

Um auch bei dem Bett ein tolles Ergebnis der Passgenauigkeit zu erzielen habe ich wieder mit Verpackungsplatten gearbeitet um die Konturen anzupassen.

20160505_130522

Diese Verpackungsplatten (3 mm MDF) habe ich passend zu den Seitenwänden und passend zu dem Kleiderschrank geschnitten.

20160505_130519

Das besondere hier an diesem Ausbau ist, das ich ein Teil der Fenster noch als Schlaffläche bzw. als Bett nutzen kann. Das heißt, schließe ich hinten die beiden Flügeltüren – geht das Bett bis zu 3 mm vor das Glas. Somit kann die Decke die später auf dem Bett liegt nicht nach unten rutschen und man hat noch zusätzlich Stau- und Ablageraum.

Auf dem Foto unten kann man die Besondere Form sehen.

20160507_133746

Auf der Beifahrerseite wird die Platte natürlich genauso zugeschnitten.

20160507_133732

Jetzt geht es daran die Platte des Bettes zu montieren. Leider konnte die Platte nicht aus einem Teil gemacht werden. Sie musste in der Mitte aufgeteilt werden um diese montieren zu können. Eine Stütze unter der Platte hilft das die Platte nicht verrutscht.

20160507_132707

Die andere Platte habe ich erst einmal länger gelassen – damit ich beide Platten passgenau schneiden kann.

20160507_111447

Die beiden Platten sind jetzt passgenau geschnitten.

20160507_111332

Aufgrund der Multiplex Plattenstärke von 9 mm muss ich das Bett unten verstreben, sonst biegt es sich ganz heftig durch. In dem Unteren Bild hält nur die Stütze die Platten davon ab nach innen rein zu knicken und sich zu biegen.

20160507_115217

Die Zwischenwand zur Heckgarage stützt auch schon einmal die Platte ab und dient natürlich auch der Stabilität.

20160504_202432

An dem Kleiderschrank und an der Zwischenwand bringe ich eine Zusätzliche Leisten an und an dem Zwischenstück mache ich auch eine Fräsnut, damit ich die hinter her gut verleimen kann und es richtig gut hält.

20160505_112213

Um dem Durchbiegen entgegen zu wirken haben ich Riegel aus 9 mm Dicke und 100 mm Höhe Birke Multiplex hergestellt. Diese habe ich alle 30 cm aufrecht unter das Bett geschraubt und geleimt. An den Ausschnitten am Fenster könnte ich später noch einen zusätzlichen Riegel anbringen. Denn wenn die Tür auf ist kann sich das Holz nicht im Innenrahmen der Fenster abstützen.

Unteren auf dem Foto könnt ihr die Riegel sehen.

Somit biegt sich hier Garnichts mehr durch! Nun ist es eine wirklich stabile Angelegenheit, durchbiegen wird sich dort nichts.

20160508_120846

Ende.